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Die Geschichte der Essener

Die Höhlen von Qumran



Die Essener sind ein über 8000 Jahre altes Volk. Sie lebten im alten Ägypten und waren als außergewöhnliche Heiler und Seher bekannt. Das essenitische Volk lebte unter den Ägyptern, jedoch nach seiner eigenen Philosophie. Diese war geprägt von dem Gedanken, dass es eine "Quelle Allen Seins" gibt, die sie Vater-Mutter-Gott nannten. Dies unterschied sich von der Lebenseinstellung der Ägypter, die an viele Götter glaubten und den Pharao als gottgleich ansahen.

Während der Regentschaft von Ramses II. verließen sie Ägypten und ließen sich in dem fruchtbaren Gebiet um den Jordan nieder.

Die Essener waren und sind ein Volk der Heiler und Seher, und so waren sie im gesamten Nahen Osten als Therapeuten oder „die Heiler“ bekannt.

Wie man aufgrund neuester archäologischer Funde erkennen kann, waren sie keine reine Männergemeinschaft. In der Bruderschaft lebten und wirkten Männer und Frauen gleichberechtigt. Die Ämter der Gemeinschaften waren für alle erreichbar, unabhängig vom Geschlecht.

Sie lebten in Gemeinschaften, oft abseits von Dörfern oder Städten. Alles was sie hatten, wurde gemeinschaftlich genutzt bzw. untereinander geteilt. Sie bewirtschafteten Land oder wohnten an Ufern von Seen und Flüssen. Sie hatten ein umfassendes Wissen über die Erde, das Klima, die Pflanzen und den menschlichen Körper entwickelt. Dies geschah auch durch ihre regelmäßigen Meditationen über die Engel von Mutter Erde, die sie Gaia nannten, die Engel der Materie und die Engel des Himmelsvaters.

In den essenitischen Gemeinden gab es weder Diener noch Sklaven, dies wurde stets abgelehnt. Das war für die damaligen Zeiten revolutionär. Armut oder Reichtum Einzelner gab es ebenfalls nicht, weil alles gerecht geteilt wurde. Diese Form des Zusammenlebens gründete sich auf das Gesetz: das Gesetz der Einheit und des Einklangs mit der Natur, der Erdenmutter und des Himmelsvaters. Sie verwendeten viel Zeit für das Studium der alten Schriften und der Astronomie. Sie erforschten Heilkräfte und die Fähigkeiten der Weissagung. Sie galten Vielen als die Eingeweihten in die Heilkünste und wurden bei schweren Erkrankungen oder Epidemien in weite Teile des Landes gerufen.

Ihr Leben war einfach. Sie richteten sich nach dem Lauf der Sonne: mit Sonnenaufgang erhoben sie sich und begrüßten den Tag mit einer Kommunion (Gebet). Mit dem gleichen Ritual beendeten sie ihr Tagwerk zu Sonnenuntergang. Ihr Leben war einfach und genügsam. Sie trugen einfache weiße Kleidung und hatten ein tägliches Ritual, im kalten Wasser zu baden. Hier ging es um die innere und äußere Reinheit, die für sie von großer Bedeutung war. Die Mahlzeiten wurden schweigend in der Gemeinschaft eingenommen. Ihre Kraft schöpften sie aus dem Gebet, der Beschäftigung und Vertiefung mit dem Gesetz. Trotz all der Ernsthaftigkeit waren die Essener ein sehr lebendiges Volk. Sie zeichneten sich aus durch ihre Herzenswärme und Herzensgüte. Es war wie ein Strahlen, das von ihnen ausging und die Umgebung berührte. Bewundert wurden sie für ihre Ausdauer und ihr Kräfte, die sie zielgerichtet einsetzten. Sie galten oft als „anders“. Doch ihre Stärke war, sich nicht vom Wesentlichen (durch Äußerlichkeiten und Verführungen) ablenken zu lassen.

Ihre Lebensweise, die man heute als gesund und eher schon karg bezeichnen möchte, erhielt sie vital und kräftig, dadurch erreichten sie oft ein sehr hohes Alter von weit über 100 Jahren. Zeitgenössische Berichte über die Essener gibt es von Plinius der Ältere (Naturforscher), Flavius Josephus (Geschichtsforscher [Der Jüdische Krieg]) und Philo von Alexandria (Geisteswissenschaftler).

Einige essenitische Meister sind nach wie vor bekannt und anerkannte Propheten, z.B. Elias, Johannes der Täufer, Johannes der Offenbarer, Jesus von Nazareth, etc. Bis heute finden sich noch immer Teile ihrer Lehre, sei es nun im täglichen Leben oder in den heiligen Schriften, wie z.B. im Johannes-Evangelium, im Friedensgruß: "Friede sei mit Dir", oder in den Psalmen und weiteren Teilen des sogenannten Alten Testaments, wieder.

Die Essener verwendeten viel Zeit auf die Erforschung von Zusammenhängen, z.B. von Ursache und Wirkung. Nicht umsonst waren ihre landwirtschaftlichen Erfolge überaus wirksam und ihr Heilkünste weithin bekannt. Ihre Lebenseinstellung kann als über- konfessionell betrachtet werden und sie hatten keinerlei Interesse daran, andere zu bekehren. Sie konnten die Dinge so nehmen wie sie sind und waren in der Lage, gelassen, aus einer inneren Ruhe heraus zu handeln. Diese Handlungsweise setzt eine jahrelange Schulung des Geistes und der inneren Haltung voraus. Aus dieser inneren Haltung heraus kann das kosmische Gesetz und dessen Gültigkeit erkannt werden.

Wie überall in der Geschichte der Menschheit gab es auch bei den Essenern in ihrer langen Geschichte Streit und Uneinigkeit. Dennoch konnte das tiefe Wissen über die Zusammenhänge über Jahrtausende bewahrt und weitergegeben werden. Und dies ist für uns, im heutigen Leben, das Fundament.

Es kann und darf erkannt werden, was passiert wenn ich gegen das kosmische Gesetz verstoße, wenn ich mich dem Miteinander ebenso verwehre wie dem „sowohl als auch“. Ein Ausdruck des kosmischen Gesetzes ist das Gesetz der Harmonie und des Miteinander, sowie das Gesetz von Ursache und Wirkung. In der Akzeptanz und Wertschätzung des Gegenübers kann ich mich selbst wiederfinden.