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Um das sagenumwobene Atlantis ranken sich Legenden und Träume der unterschiedlichsten Epochen und Kulturen. Friedvoll, technisch hoch entwickelt und vor allem glücklich sollen seine Bewohner gewesen sein.
Das Goldene Zeitalter hätte Atlantis repräsentiert, sagen alle, die an den versunkenen Kontinent glauben wollen, denn seine Existens und sein Untergang sind keineswegs gewiss. Überliefert ist der Mythos dieses im Meer versunkenen Kontinents durch den griechischen Philosophen und Schriftsteller Platon (427-347 v. Chr.).
In zwei schriftlichen Dialogen, »Timalos« und »Kritias«, betonte er, dass die Existenz des Kontinents, von dem er spricht, keine Fiktion sondern Wahrheit sei.

Ein Mythos wird geboren
Als Dialogfigur Kritias berichtet Platon, er habe von Atlantis durch einen seiner Vorfahren, dem griechischen Staatsmann Solon, erfahren. Dieser habe von der Geschichte des versunkenen Kontinents auf einer Reise durch Ägypten gelesen.
Platon erwähnt in seinen Dialogen einen Krieg, der vor 9000 Jahren zwischen Atlantis und Ur-Athen stattgefunden haben soll und grenzt dabei die kriegsführenden Parteien geografisch voneinander ab, indem er angibt, dass die einen innerhalb der »Säulen des Herkules«, dem heutigen Gibraltar, und die anderen außerhalb lebten. »Die Atlanter lebten außerhalb dieser Säulen, auf diversen Inseln in offener See.« Diese Angaben haben zu heftigen Spekulationen über die Lage von Atlantis geführt. Einige Forscher vermuten, dass Atlantis im Gebiet der heutigen Azoren im Atlantik gelegen hat, andere rücken es näher an Amerika, z. B. an Bimini, eine Inselgruppe vor Florida, heran, wo man tatsächlich unter Wasser Zeichen einer versunkenen Kultur gefunden haben will. Dass Platons Atlantik nicht unserer Bezeichnung von Atlantik entsprochen haben muss, wird deutlich, wenn man bedenkt, dass das Wort für die alten Griechen nur ein Synonym für »weltumfassender Ozean« war womit Atlantis überall gewesen sein kann: in Troja, auf Santorin, in Indien.

Der ideale Staat
Nach Platon war Atlantis ein ganz normaler Kontinent. »Es erstreckte sich von Norden nach Süden, hatte Berge, Flüsse, Seen und Ackerland.« Die Hauptstadt von Atlantis war ringförmig angelegt. Sie breitete sich von einem Hügel über drei Kanäle und zwei Landgürtel aus, die von einer Prachtstraße überspannt wurden. Geistiges Zentrum soll ein Poseidontempel gewesen sein, ein prachtvolles Gebäude inmitten von Palastanlagen, denn Atlantis wurde von weisen Königen, Nachfahren des Meeresgottes Poseidon, regiert.
Das Zusammenleben der Menschen auf dem sagenumwobenen Kontinent, schildert Platon als demokratische Idealgesellschaft, eine Staatsform, die er seinen Zeitgenossen immer wieder empfahl. Möglicherweise, so Kritiker, sei Atlantis nur eine ideologische Erfindung Platons gewesen, um seine philosophischen und politischen Anschauungen besser untermauern zu können.

Alltag in Atlantis
Platon und die mit Vorbehalt zu betrachtenden Aussagen des amerikanischen Sehers Edgar Cayce (1877-1945) sind die einzigen Quellen zum Alltag in Atlantis. Bei Platon erfahren wir von einer prachtvollen Architektur. Naturstein, der in weiß, schwarz und rot vorhanden war, diente als Baumaterial. In Atlantis gab es zwei Quellen: eine mit heißem, eine mit kaltem Wasser. Dank der heißen Quelle richtete man üppige Bäder für alle Bevölkerungsschichten ein. Das Land war reich und bot jedem, was zum täglichen Leben nötig war.
Dennoch betrieb man auch einen florierenden Handel mit anderen Hochkulturen und es wurden viele schöne und köstliche Dinge aus dem Ausland importiert. Nach Visionen von Edgar Cayce waren die Atlanter eine äußerst fortgeschrittene Zivilisation. Angeblich konnten sie bereits leitende von nichtleitenden Metallenunterscheiden und hatten Kenntnisse in Atomphysik. Sie waren dadurch in der Lage, Energie zu erzeugen und Energieströme zu kontrollieren. Trotz allen Wissens: Atlantis war dem Untergang geweiht. Warum, erfährt man von Platon: Anfangs entsprachen die Könige von Atlantis noch den Gesetzen der Götter. In ihrem Geist waren Milde und Weisheit vereint. Zunehmend jedoch begannen die Herrscher und ihre Untertanen, so Platon, menschlichen Begierden, z. B. »Gold und Eigentum«, zu verfallen. Dadurch wurde die göttliche Natur des ganzen Kontinents in den Hintergrund gedrängt, woraufhin der Gottvater Zeus seinen Untergang beschloss.

Der Untergang einer ganzen Zivilisation
Eines Tages soll Atlantis, so Platon, einfach einer Naturkatastrophe, einem Erdbeben, zum Opfer gefallen sein. Entspricht das der Wahrheit, dann müsste es sich nach Angaben von Experten um eine gigantische submarine vulkanische Explosion gehandelt haben, die durch eine Flut und ein drastisches Ansteigen des Meeresspiegels Atlantis unter sich begrub.
Laut Aussagen von Edgar Cayce beschworen die Atlanter in ihrem Hochmut insgesamt drei Katastrophen herauf. Diese waren alle soweit vorhersehbar, dass viele der Bewohner vor Eintritt der Katastrophen auswanderten. Die erste Katastrophe soll sich, so Cayce, ca. 50.000 v. Chr. ereignet haben. Die zweite teilte den Kontinent um 28.500 v. Chr. in drei kleinere Inseln mit den Namen Poseidia, Og und Aryan auf. Die letzte Katstrophe, ein Erdbeben, sei schließlich jene gewesen, die auch bei Platon Erwähnung fand. Sie führte zum endgültigen Untergang des sagenumwobenen Atlantis.