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Was ist geistiges Heilen?

Eines vorweg:
Die Bezeichnung "Geistheilung" oder "Geistheiler" hat sich zwar im allgemeinen Sprachgebrauch breitgemacht, doch es ist nicht die Heilung durch Geister oder durch den Geist im Sinne von "Gehirn" gemeint! Im angelsächsischen Sprachraum gilt die Bezeichnung "Spiritual Healing" und meint spirituelles Heilen im Sinn von Göttlichem Heilen, also "Heilung durch Gott" oder (wem das lieber ist) durch eine übergeordnete Instanz. In diesem Sinne bitte ich die folgenden Formulierungen zu verstehen.

Wohl jeder hat schon mal davon gehört, dass es Frauen und Männer geben soll, die allein mit ihren Händen andere Menschen heilen können sollen. Mit schöner Regelmässigkeit tauchen auch in der Presse immer wieder Berichte auf über angebliche Wunderheiler, die Krebs, AIDS, Lähmungen und andere Krankheiten ganz einfach "weggezaubert" hätten.
Also... wenn man ganz ehrlich ist... so ganz kann man das doch nicht glauben - oder? Stimmt! So schnell geht es meist nicht, aber es ist durchaus möglich, in einer oder mehreren Sitzungen Krankheiten durch das Auflegen der Hände, durch Aufsagen von Gebeten oder anderen Methoden zu lindern und auch zu heilen. Und wenn man den Gedanken an diese Form der Hilfe akzeptiert hat, dann ist es nur noch ein kleiner Schritt, zu akzeptieren, dass solche Heilungen auch ohne einen persönlichen Kontakt zwischen Patient und Heiler geschehen.
Schwer vorstellbar? Das geht den meisten Menschen so. Aber oft sind es die aussichtslosen Fälle, bei denen der Arzt sagt: "Ich kann nichts mehr für Sie tun. Versuchen Sie es doch mal bei.... Der arbeitet mit seinen Händen und der Heilkraft......." Und wenn die Patienten dann bei diesem Heiler behandelt werden, erholen sie sich nicht selten nach jahrelangem Leiden.
Natürlich – und das sollte jedem klar sein – kann die Behandlung eines Heilers keinen Arztbesuch ersetzen! Ein seriöser Heiler wird jeden Patienten, der eine Behandlung wünscht, fragen, ob er in ärztlicher Behandlung ist, denn Diagnosen kann und darf kein Heiler stellen (es sei denn, er ist Arzt oder Heilpraktiker). Bei einer Behandlung durch einen Heiler handelt es sich aber auch nicht um eine medizinische bzw. heilkundliche Behandlung im Sinne des Gesetzes. Denn es werden hier keine Krankheiten behandelt, sondern Menschen, die an Krankheiten leiden. Es sollte auch nicht die Frage sein, ob "geistiges Heilen" oder "konventionelle Medizin", sondern "Medizin" und "geistiges Heilen". Akute Fälle, Unfälle und Beschwerden mit unklarer Ursache gehören immer zuerst in die Hände eines Arztes, bei chronischen oder "austherapierten Fällen" kann zusätzlich "geistiges Heilen" eingesetzt werden.

Fazit: Kein seriöser Heiler wird einen Patienten vom Arztbesuch abhalten, und die meisten behandeln auch nur Patienten, bei denen eine medizinische Diagnose gestellt wurde. Denn es geht hier nicht um Scharlatanerie (wie manche Kritiker vermuten), bei denen den Leidenden etwas vorgegaukelt wird, um ihnen das Geld aus der Tasche zu ziehen, sondern um eine ergänzende Behandlung, die selbst in wissenschaftlichen "Doppelblindversuchen" (siehe weiter unten) ihre Wirksamkeit unter Beweis gestellt hat!

Dabei "geben" fast alle Heiler nichts von sich selbst! Die meisten sehen sich nur als Mittler zwischen einer höheren (göttlichen, universellen oder Lebens-) Kraft und dem leidenden Menschen. Die Tätigkeit eines Heilers ist im Grunde das, was die "Geistlichen" schon immer getan haben (wenn sie denn ihren "Heilungsauftrag" wörtlich nahmen): Gottes Hilfe und Kraft auf den Menschen lenken. Viele "Heiler" sehen sich auch eher als Seelsorger – Sorge für eine gesunde Seele, damit der Körper gesunden kann.

Welche Leiden können durch geistiges Heilen behandelt werden?
Grundsätzlich lässt sich aus der Erfahrung heraus sagen, dass jeder Mensch und auch jede Krankheit behandelbar ist! Es gibt keine Leiden, bei denen eine Heilungssitzung nicht angebracht ist. Allerdings gibt es Patienten, die auf eine Behandlung nicht ansprechen.
Sehr gut sprechen Kinder jeden Alters (selbst Säuglinge) auf Behandlungen an. Dabei ist es egal, ob es sich um Neurodermitis, Asthma, rheumatische Erkrankungen oder "simple" Zahnungsbeschwerden bei Säuglingen handelt. Einen Versuch ist es immer wert. Gerade bei Kleinkindern oder Tieren ist zeigt sich, dass das Argument "man muss dran glauben" hier nicht stimmt - Kleinkinder und Tiere kann man nicht durch "Glauben" heilen.
Viele Krebs-Patienten (aber auch andere Patienten mit chronischen oder in der Regel tödlich verlaufenden Krankheiten) setzen ihre letzte Hoffnung in einen Heiler - nicht selten zu recht. Wenn nach einigen Behandlungen die Beschwerden zurückgehen oder wenigstens die Chemotherapie oder die Bestrahlungen besser vertragen werden oder wenn Operationswunden "erstaunlich schnell und komplikationslos" (Originalzitat eines Arztes) heilen, dann wird auch der grösste Skeptiker zustimmen, dass die Tätigkeit eines Heilers durchaus ihre Berechtigung hat.

Was geschieht bei einer Heilungssitzung?
Da die Arbeit der verschiedenen Heiler so unterschiedlich ist wie das Wetter im April, kann hier nur grob erläutert werden, was bei den meisten Heilern geschieht.
Die meisten Heiler arbeiten mit "Handauflegen". Vielfach wird gefragt, wo die Beschwerden sitzen, wie lange sie bestehen, ob eine ärztliche Diagnose gestellt wurde usw. Manche fragen aber auch gar nicht, sondern untersuchen mit Pendel, Rute oder auf hellsichtiger Basis. Wenn dies geklärt ist, fordert der Heiler seinen Patienten meist auf, sich auf eine Liege zu legen und zu entspannen. Manche Heiler behandeln aber auch wenn der Patient sitzt. Jetzt beginnt die eigentliche Tätigkeit des Heilers. Er legt (mehr oder weniger lange) seine Hände auf verschiedene Stellen des Körpers; manche Heiler lassen ihre Hände aber auch nur auf dem Kopf oder auf den Schultern des Patienten ruhen.
In den meisten Fällen wird der Patient dann ein starkes Wärmegefühl an den Stellen registrieren, wo die Hände des Heilers mit seinem Körper Kontakt haben (statt der Wärme verspüren manche auch ein Kribbeln, leichten Druck o.ä.). Speziell das Wärmegefühl hat nichts mit physikalischer (Körper-)Wärme zu tun. Versuche mit einem elektronischen Thermometer erbrachten keine Erhöhung der Temperatur (nicht mal im Bereich von 1/10 Grad Celsius)! Hier muss also eine andere Art von Energie wirken.
Wie lange die Sitzung dauert, ist je nach Heiler verschieden. Manche benötigen nur wenige Minuten, andere brauchen über eine Stunde. Die Dauer der Sitzung ist übrigens kein Kriterium für die "Qualität" oder "Güte" des Heilers.
Eine weitere Form der Behandlung ist die Tätigkeit eines Schamanen. Diese haben ihre Ausbildung oft bei einem afrikanischen, indianischen oder sonstigen Angehörigen eines Naturvolkes gemacht. Diese Ausbildungen sind meist mit Trommeln, Tänzen, Trance-Zuständen und ähnlichem verbunden. Obwohl die durchgeführten Rituale einem anderen Kulturkreis entstammen, sind sie trotzdem auch bei uns wirksam.
Egal, welche Form der Heilung durchgeführt wird, suchen Sie sich einen Heiler (oder eine Heilerin), der/die Ihnen sympathisch ist, zu dem Sie einen "Draht" haben. Bei einem Heiler muss man sich wohlfühlen, das ist schon fast "die halbe Miete".

Bedenken Sie: Ein Heiler kann zusätzlich zur ärztlichen Behandlung eine segensreiche Begleitung sein, ähnlich einem Masseur oder Krankengymnasten. Es KÖNNEN auch Heiler allein eine Besserung bewirken, aber eine Garantie gibt es nicht. Wenn Sie sich einem Heiler anvertrauen und Sie verspüren Besserung, dann lassen Sie diese Besserungen auch von einem Arzt bestätigen - vor allen Dingen: Verändern Sie nicht eigenmächtig die Dosierung eventuell verordneter Medikamente, sondern sprechen Sie mit Ihrem Arzt darüber!

Ist "Geistheilung" wissenschaftlich nachweisbar?
In den USA gehört "Therapeutic Touch", eine standardisierte Form des "Handauflegens", zum Repertoire fast aller Krankenschwestern und -pfleger. Dort wurden erste Doppelblindversuche mit der Wirksamkeit des "Handauflegens" gemacht.
Der Versuchsleiter, Dr. Daniel Wirth, Arzt in Orinda, Kalifornien, veranlasste diese Studie. Als Testpersonen dienten 44 gesunde junge Männer im Alter von 21-32 Jahren. Damit niemand diese Versuchsreihe wissentlich oder unwissentlich beeinflussen konnte, wurde den Testpersonen gesagt, man wolle die "Bioelektrizität" während des Heilungsvorganges untersuchen.
Ein Arzt, dem auch diese Versuchsbegründung genannt wurde, fügte jedem der Testpersonen mit einem Skalpell eine gleich grosse Wunde am Arm zu.
Die Wunden wurde dann alle auf die gleiche Weise verbunden und täglich folgendermassen behandelt: Die jungen Männer mussten jeden Tag im Institut erscheinen und ihre Arme durch eine Spezial-Wand schieben, hinter der sich ein Tisch befand. Auf diesem Tisch lagen die Arme, ohne dass die Testpersonen sehen konnten, was dort geschah. Es wurde ihnen erklärt, dass hinter der Wand die Messungen der Bioelektrizität vorgenommen wurden.
Auf der anderen Seite der Wand geschah nun folgendes: Die 44 Personen waren nach dem Zufallsprinzip in zwei Gruppen eingeteilt: Eine Gruppe wurde, während der Arm auf dem Tisch lag, von einer Krankenschwester (die nichts von dem Experiment wusste) mit Handauflegen behandelt, die andere Gruppe nicht.
Da beim "Handauflegen" nicht unbedingt ein körperlicher Kontakt hergestellt werden muss, sondern die Behandlung auch erfolgen kann, wenn die Hand des Heilers einige Zentimeter Abstand hat, wusste niemand was dort wirklich geschah.
Das Experiment dauerte 16 Tage. Am Tag 0, also nachdem er die Schnitte gemacht hatte, protokollierte der Arzt, der die Schnitte an den Testpersonen gemacht hatte, genau die Grösse der frischen Wunde. Am 8. und 16. Tag wurde die Grösse der Wunden ebenfalls genau vermessen.
Nachdem die Datenerhebung abgeschlossen war, wurden die Protokolle einem unbeteiligten Sachverständigen übergeben. Er sollte anhand des Heilungsfortschritts zwei Gruppen ermitteln. Das Ergebnis konnte eindeutiger nicht sein: Am 8. Tag lag die durchschnittliche Wundgrösse bei 19,3 qmm bei der unbehandelten Gruppe, bei der Gruppe, die mit Handauflegen behandelt wurde lag die durchschnittliche Wundgrösse bei 3,9 qmm. Am 16. Tag lag die durchschnittliche Wundgrösse bei 5,9 qmm bei den unbehandelten, bei den behandelten Personen lag die durchschnittliche Wundgrösse bei 0,4 qmm. Bei den behandelten Personen waren 13 Wunden komplett verschlossen, flossen also mit 0 qmm in die Berechnung mit ein, von den unbehandelten Wunden war noch nicht eine komplett verheilt.
von den unbehandelten war Wunden war noch nicht eine komplett verheilt.
Das Fazit des Versuchsleiters Dr. Wirth: "Es wurde mit wissenschaftlichen Methoden nachgewiesen, dass Therapeutic Touch eine hochwirksame Behandlungsmethode bei Hautverletzungen ist. Gespräch, Suggestion, Erwartungshaltung des Patienten können hier keinen Einfluss ausgeübt haben."

Kann ich das auch?
Um selbst zu heilen bedarf es keiner besonderen Begabung! Liebe zu Menschen, die Fähigkeit, auf leidende Patienten einzugehen und Geduld sollten allerdings mitgebracht werden, um ein guter Heiler oder eine Heilerin zu werden.
Die einfachste zu erlernende Form des Heilens wurde von Dr. Mikao Usui Ende des vorletzten Jahrhunderts in Japan wiederentdeckt und nennt sich REIKI (gesprochen: Ree-ki). Dieses Wort bedeutet soviel wie "universelle Lebenskraft". Und in Ermangelung eines besseren Namens spricht man in diesem Zusammenhang davon, dass Lebenskraft auf den Patienten übertragen wird.
Reiki wird in drei Graden gelehrt:
Der 1. Grad befähigt dazu, die Lebenskraft durch Auflegen der Hände zu übertragen.
Der 2. Grad befähigt dazu, die Energie auch über Zeit und Raum zu übertragen. Dabei ist es unerheblich, wie gross die Distanz zwischen Heiler und Patient ist! Der Heiler kann in München und der Patient in Venezuela oder Kapstadt sitzen - die Behandlung kann trotzdem stattfinden. Auch die Übertragung in die Zukunft oder Vergangenheit ist möglich, z.B. um sich Energie für eine Prüfung am nächsten Tag zu geben oder traumatische Situationen in der Vergangenheit aufzuarbeiten.
Der 3. Grad schliesslich befähigt uns, andere in Reiki einzuweihen. Dieser Grad ist bei manchen Reiki-Lehrern aufgeteilt. Manche Menschen wünschen zwar die Energie-Erhöhung des 3. Grades, sehen ihre Berufung jedoch nicht darin, andere in Reiki einzuweihen. Selbstverständlich ist es auch möglich, nur den Reiki-Meister-Grad ohne die Vermittlung des Lehrer-Wissens zu empfangen. Das Wissen um die Rituale der Einweihung nimmt relativ viel Zeit in Anspruch, und wer kein Interesse daran hat, der begnügt sich mit der Einweihung in den 3. Grad. Wenn später doch der Wunsch besteht, andere in Reiki einzuweihen, so ist die Vermittlung dieser Kenntnisse auch zu jedem anderen Zeitpunkt nachträglich möglich.
Reiki ist übrigens keine Religion oder Sekte, wie vielfach behauptet wird. Denn es fehlt alles, was eine Sekte ausmacht! Es gibt keine Vereinigung, der man angehören muss. Wer einmal in Reiki eingeweiht ist, der kann immer Reiki geben - nichts und niemand kann einem diese Fähigkeit wieder nehmen!
Übrigens wird Reiki mittlerweile sogar in einigen deutschen Krankenhäusern, speziell in Palliativ-Stationen, eingesetzt - mit Erfolg übrigens. Die Behandlungen nehmen den Patienten die Angst vor dem Sterben und lassen die letzte Zeit auf dieser Welt vielfach friedlich und relativ schmerzfrei erleben.