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Drei Kontinente sollen im Laufe der Erdgeschichte bereits in den Wellen der Meere versunken sein: Atlantis - einst zwischen Afrika und Amerika vermutet, Mu im Pazifik und Lemuria im Indischen Ozean. Von allen gibt es weder nachweisliche archäologische Funde, noch erhaltene Schriften und vor allem keine authentischen Überlieferungen. Man kann nur vermuten, was vielleicht einmal war und wer dort lebte.

Halbaffen auf zwei Kontinenten
Etwa zwischen 90.000 und 30.000 v. Chr. soll Lemuria an Stelle des heutigen Indischen Ozeans als gigantische Landbrücke Madagaskar mit Malaysia und dem südlichen Indien verbunden haben. Der Name des hypothetischen Kontinents ist von den Lemuren abgeleitet, gnomartigen Halbaffen, die heute noch sowohl in Madagaskar wie auch in Indien und Malaysia heimisch sind. Da sie gleichzeitig auf zwei Kontinenten verbreitet sind, haben diese nachtaktiven Säugetiere schon früh das Interesse der Zoologen erregt.

Darwins Theorien
Nachdem der britische Naturforscher und Evolutionstheoretiker Charles Darwin (1809-1882) 1872 sein bahnbrechendes Werk »Über den Ursprung der Arten« veröffentlicht hatte, postulierte der englische Zoologe Philip L. ScLater die Existenz von Lemuria als gewaltige Landmasse, die vor Tausenden von Jahren Afrika mit Indien und der Inselwelt Südostasiens verbunden haben soll. Die Lemuren und einige andere Tiere zeigen, nach den Beobachtungen ScLaters, in allen Verbreitungsgebieten das gleiche Verhalten, obwohl die einzelnen Stämme durch die Weiten des Indischen Ozeans voneinander getrennt sind. Nach der Evolutionstheorie Darwins müssten sich die einzelnen Tierarten jedoch ihrer jeweiligen Umgebung anpassen und von dieser abhängig sein.

Obwohl schon bald nach Darwin Wissenschaftler davon ausgingen, dass sich Tierrassen an jedem Platz der Erde unabhängig voneinander identisch entwickeln können, erfreute sich die Idee vom Urkontinent Lemuria vor allem bei den Theosophen großer Beliebtheit. Helen Petrowna Blavatsky (1831-1891), die Mitbegründerin der Theosophischen Gesellschaft, stellte die Theorie der »sieben Wurzelrassen« auf: unter ihnen als »riesige, hirnlose, affenartige Wesen« die Bewohner Lemurias. Sie gelten der Theorie nach als dritte irdische Rasse, die in einer Naturkatastrophe unterging.
Die vierte Rasse soll beim Ende von Atlantis ausgelöscht worden sein. Die Nachfahren der fünften Rasse, die heute lebenden Menschen, werden, so Blavatsky, als sechste Rasse in das bald wieder auftauchende Lemuria zurückkehren. Unsere Nachfahren, die siebte Rasse, könnten schließlich die Erde verlassen und den Weltraum besiedeln.

Der Garten Eden
Befürworter von Lemuria berufen sich gern auf alte Weltkarten, auf denen in der südlichen Hemisphäre ein »großer, unbekannter, südlicher Erdteil« als Terra Australis Incognita eingezeichnet ist. Dass das später erforschte Australien mit seinen ausgedehnten Wüsten dieses verschollene Paradies sein könnte, wiesen Lemuria-Forscher stets zurück. Sie beharren darauf, dass der Kontinent als »Wiege des Menschengeschlechtes« bereits Millionen Jahre existiert hat und dann während eines Polsprungs unterging.
Der deutsche Astronom und Geophysiker Alfred Wegener (1874-1948) stellte 1915 die Theorie der Kontinentalverschiebung auf, nach der die gewaltigen Landmassen des Planeten sich wie Eisberge auf der inneren Erdkruste langsam bewegen. Für Wegener existierte anfangs eine einzige riesige Landmasse, die über eine lange Zeit hinweg auseinanderbrach. Einige frühe Kontinente versanken dadurch, anderen stiegen aus den Meeren empor.

Die Tafeln von Mu
Ein Ergebnis dieser Landverschiebungen sel der Pazifische Ozean, auf dessen Grund nach Ansicht des englischen Kulturhistorikers James Churchward die Überreste eines großen Kontinents und die Kultur von Mu liegen. Autoren beziehen sich immer wieder auf sein 1926 erschienenes Werk »Der versunkene Kontinent von Mu«, in dem Churchward als seine HauptqueLle die »Naacal-Tafeln« nennt, die ihm von hinduistischen Priestern gezeigt worden sein sollen.
Diese »Heiligen Schriften von Mu« seien etwa 15.000 Jahre alt und berichteten von einer Schöpfungsgeschichte ähnlich der aus der Bibel und von einem Land mit 64 Millionen Einwohnern, die schon vor 50.000 Jahren einen zivilisatorischen Stand erreicht hatten, der dem unseren in vieler Hinsicht überlegen war. Die Legende von Atlantis konzentriert sich auf die Macht und Stärke der Atlantider, ihre Nutzung kristalliner Kräfte und einer zerstörerischen Energie, die schließlich zum Untergang des Kontinents führte. In Lemuria und Mu existierten, alten Mythen zufolge, unbeschwerte, friedfertige und spirituell ausgerichtete Südsee-Völker, die Opfer einer Naturkatastrophe geworden sein sollen.